Lexikon
Diese Seite druckenDiese als PDF
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Altersrente für Schwerbehinderte
Die Altersgrenze für die Altersrente für Schwerbehinderte wird vom Jahr 2001 an stufenweise in 36 Monatsschritten auf das 63. Lebensjahr erhöht.
Der vorzeitige Bezug dieser Altersrente vom 60. Lebensjahr an ist weiterhin möglich, allerdings mit Rentenabschlägen. Betroffen sind Geburtsjahrgänge ab 1941. Ab dem Geburtsmonat Dezember 1943 gilt dann grundsätzlich für Schwerbehinderte ein Renteneintrittsalter von 63 Jahren. Bei den anspruchsbegründenden Voraussetzungen für die Altersrente für Schwerbehinderte reicht vom Jahr 2011 an das Vorliegen von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit nicht mehr aus. Es muss künftig immer die Schwerbehinderteneigenschaft i.S. des Schwerbehindertengesetzes vorliegen, wobei ein Behindertengrad von 50 Prozent anerkannt sein muss.

Vertrauensschutzregelung

Versicherte, die vor dem 01.01.1951 geboren sind, haben Anspruch auf Altersrente für Schwerbehinderte, wenn sie
  • das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  • bei Beginn der Altersrente als Schwerbehinderte anerkannt,
  • berufsunfähig oder erwerbsunfähig nach dem am 31.12.2000 geltenden Recht sind und
  • die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt haben.

Geplante Neuregelung:

Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen wird stufenweise von heute 63 auf 65 Jahre angehoben. Die Altersgrenze für die früheste vorzeitige Inanspruchnahme dieser Renten wird von 60 auf 62 Jahre angehoben. Damit verbleibt es bei einem maximalen Abschlag von 10,8% bei einer frühestmöglichen Inanspruchnahme drei Jahre vor dem abschlagfreien Bezug.

Dies ist ein Ausdruck aus www.afm-gruppe.de » 
Internet » Belegschaften » Second menu » Lexikon