Betriebshaftpflicht
Diese Seite druckenDiese als PDF
Als Unternehmer sind Sie und Ihre Mitarbeiter zum Schadenersatz verpflichtet, wenn bei Ihren betrieblichen und beruflichen Tätigkeiten Personen zu Schaden kommen oder Sachen zerstört oder beschädigt werden.

Versichert gelten unter anderem die wesentlichen von der Betriebsstätte ausgehenden Gefahren insbesondere die Verkehrssicherungspflicht sowie die Schäden, die durch die im Betrieb tätigen Personen entstehen.Unsere Deckungen beinhalten sinnvolle Ergänzungen wie z. B. den Einschluss von Mietsach- schäden, Tätigkeitsschäden, hierfür gelten jedoch besondere Entschädigungsgrenzen und Selbst- beteiligungen.
 
Je nach Art und Umfang Ihres Betriebes sind auch noch weitere Bereiche des Haftungsrechtes für Sie ausschlaggebend.

Hierunter fallen unter anderem:
  • Produkthaftpflichtversicherung
  • Umwelthaftpflichtversicherung
  • Kfz-Rückrufkostenversicherung
  • Vermögensschadenhaftpflicht
  • Berufshaftpflichtversicherung

Über die Betriebshaftpflichtversicherung sind Forderungen aus Personen- und Sachschäden, die gegen Sie gestellt werden, versichert.

Je nach Art und Umfang Ihres Betriebes sind auch noch weitere Bereiche des Haftungsrechtes für Sie ausschlaggebend. Hierunter fallen unter anderem:
  • Produkthaftpflichtversicherung
  • Umwelthaftpflichtversicherung
  • Kfz-Rückrufkostenversicherung
  • Vermögensschaden-/Berufshaftpflichtversicherung


Produkthaftpflichtversicherung

Wichtige Ergänzung zur Betriebshaftpflicht für das produzierende Gewerbe:

Als Unternehmen haften Sie für verschuldete Schäden unbegrenzt. Eine Haftungsverpflichtung lässt sich grundsätzlich weder ausschließen noch begrenzen. Durch eine Betriebshaftpflichtversicherung sind zumindest Personen- und/oder Sachschäden abgedeckt.

Was aber, wenn durch ein fehlerhaftes Produkt Vermögensschäden beim Abnehmer entstehen - etwa dann, wenn bei der Weiterverarbeitung des Produktes ein unbrauchbares End- oder Zwischenprodukt entsteht? Hier greift die erweiterte Produkthaftpflichtversicherung, die den Schutz auch auf den entstandenen Vermögensschaden bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme ausweitet.
 

Umwelthaftpflichtversicherung

Im Rahmen der Umwelthaftpflichtpolice ist die gesetzliche Haftpflicht privatrechtlichen Inhalts des Versicherungsnehmers wegen Personen- und Sachschäden sowie bestimmter genannter Vermögens- schäden versichert, wenn diese durch Umwelteinwirkungen entstanden sind.

Je nach Bedarf können die Umweltrisiken in die bestehenden Betriebshaftpflichtpolicen integriert oder als eigenständige Police mitversichert werden.

Als Betreiber von umweltrelevanten Anlagen sowie bei Lagerung von umweltrelevanten Stoffen empfehlen wir Ihnen eine Umwelthaftpflichtversicherung abzuschließen.
 

Vermögensschaden-/Berufshaftpflicht

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist abgestellt auf die besonderen Belange derjenigen Berufsgruppen, die vorwiegend beratende, beurkundende, gutachterliche oder verwaltende Tätigkeiten ausüben.

Fehler bei der Ausübung dieser Tätigkeiten lösen in der Regel Schäden am Vermögen der betroffenen Dritten aus. In einigen Bereichen ist diese Versicherung als Pflichtversicherung ausgestaltet, so z. B. für Anwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Darüber hinaus wird sie auch in vielen anderen Bereichen als existenznotwendige Absicherung des beruflichen Risikos betrachtet.

Versicherungsschutz wird für den Fall gewährt, dass der Versicherungsnehmer wegen eines bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit vom ihm selbst oder einer Person, für die er einzustehen hat, begangenen Verstoßes von einem Dritten aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts für einen Vermögensschaden verantwortlich gemacht wird.

Vermögensschäden sind solche Schäden, die weder Personen- noch Sachschäden sind, noch sich aus solchen – vom Versicherungsnehmer verursachten – Schäden herleiten.
 

Kfz-Rückrufkostenversicherung

Neben der klassischen Haftung für Personen- oder Sachschäden oder für Vermögensschäden aus Produkt- oder auch Beratungsmängeln, gewinnt das Rückrufkostenrisiko immer mehr an Bedeutung.

Nach dem Produktsicherheitsgesetz von 1997, abgelöst durch das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz in 2004, können Hersteller oder deren Abnehmer zum Rückruf unsicherer Produkte verpflichtet sein oder die Behörden können einen solchen auf deren Kosten durchzuführenden Rückruf anordnen. Darüber hinaus haben die Zivilgerichte immer häufiger eine Verpflichtung zum Rückruf unsicherer Produkte als Schutz der Verbraucher vor drohenden Körperverletzungen oder Gesundheitsbeschädigungen bejaht. Aufwendungen für einen Produktrückruf können den Unternehmer als Eigenschaden finanziell belasten, wenn er den Rückruf selbst durchführen muss oder sie treffen ihn als Haftpflichtschaden, wenn seine Abnehmer zurückrufen mussten und ihn dafür in Regress nehmen.

Sofern es sich bei den Produkten um Teile handelt, die in Kraftfahrzeuge eingebaut werden, kann das Risiko aus Rückrufen nur über die separate Kfz-Rückrufkostenpolice abgeschlossen werden. Diese Police wird als Ergänzung der Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung nach dem Produkthaftpflichtmodell abgeschlossen. In der Kfz-Rückrufkostenpolice ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers wegen Vermögensschäden versichert, die dadurch entstehen, dass aufgrund festgestellter oder vermuteter Mängel der vom Versicherungsnehmer hergestellten oder gelieferten Erzeugnisse zur Vermeidung von Personenschäden ein Rückruf von Kraftfahrzeugen erforderlich wurde.

Die Kfz-Rückrufkostenversicherung ist als Haftpflichtversicherung konzipiert, die nur Ansprüche Dritter, nicht aber Eigenschäden aus einem Rückruf des Versicherungsnehmers selbst deckt.
 
Dies ist ein Ausdruck aus www.afm-gruppe.de » 
Internet » Firmenkunden » Firmenversicherungen » Betriebshaftpflicht