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Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeitarbeit

Versicherte haben Anspruch auf eine Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit, wenn sie

  • vor dem 1. Januar 1952 geboren sind,
  • das 60. Lebensjahr vollendet haben,

  • entweder
  • bei Beginn der Rente arbeitslos sind und nach Vollendung eines Lebensalters von 58 Jahren und 6 Monaten insgesamt 52 Wochen arbeitslos waren oder
  • Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus bezogen haben oder
  • 24 Kalendermonate Altersteilzeitarbeit ausgeübt haben und
  • in den letzten zehn Jahren vor Beginn der Rente acht Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit haben, wobei sich der Zeitraum von zehn Jahren um Anrechnungszeiten und Zeiten des Bezugs einer Rente aus eigener Versicherung, die nicht auch Pflichtbeitragszeitzeiten aufgrund versicherter Beschäftigung oder Tätigkeit sind, verlängert. Darüber hinaus müssen die Versicherten die Wartezeit von 15 Jahren erfüllt haben.


Bei der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit erfolgt eine schrittweise Anhebung der Altersgrenzen ab dem Jahr 1997.

Durch die Reformmaßnahmen hat der Gesetzgeber im Dezember 2003 auch hier eine Neuregelung getroffen.
Einen Rentenbeginn mit 60 Jahren für eine Altersrente nach Altersteilzeit oder Arbeitslosigkeit wird es künftig nicht mehr geben. Vom 1.1.2009 an wird der mit Abschlag frühestmögliche Renteneintritt das vollendete 63. Lebensjahr sein. Bereits vom 1.1.2006 an wird über einen Zeitraum von drei Jahren eine schrittweise monatliche Anhebung der Altersgrenze erfolgen.

Vertrauensschutzregelungen sind vorgesehen für Versicherte, die vor dem 1.1.1952 geboren sind und bis zum 31.12.2003 einen Altersteilzeitvertrag abgeschlossen haben oder am 1.1.2004 arbeitslos waren. Für diesen Personenkreis wird die Altersgrenze nicht angehoben. Diese Personen können weiterhin mit 60 Jahren diese Altersrente erhalten - allerdings mit Abschlägen von 3,6 Prozent pro Jahr.

Alle anderen Versicherten, die zwischen dem 1.1.1946 und dem 31.12.1956 geboren wurden, sind von der schrittweisen monatlichen Anhebung betroffen. Vom individuellen Geburtsdatum hängt hier der frühestmögliche Rentenbeginn ab, der auch unter Inkaufnahme von Abschlägen nicht vorverlegt werden kann. Sind Sie <abbr title="zum Beispiel"></abbr>z.B.</abbr><//abbr> im Januar 1946 geboren, können Sie diese Altersrente frühestens mit 60 Jahren und einem Monat erhalten; im Februar Geborene erst mit 60 Jahren und zwei Monaten und so fort.

Versicherte die nach dem 31.12.1951 geboren sind, haben auf diese Rente keinen Anspruch mehr.

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