Pensionszusage
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Pensionszusage (§ 6a EStG)

Eine Direktzusage liegt vor, wenn der Arbeitgeber sich verpflichtet, bei Eintritt des Versorgungsfalles die Leistungen aus dem Unternehmensvermögen unmittelbar zugunsten des Berechtigten zu erbringen. Beiträge zur Förderung gemäß § 10a EStG können nicht finanziert werden. Der Arbeitgeber ist hinsichtlich der Ausfinanzierung der zugesagten Leistungen völlig frei. Neben der Rückdeckung durch eine Versicherung können auch alternativ oder ergänzend zur Pensionszusage beispielsweise Investmentfonds zur Anlage herangezogen werden. Die Finanzierung von vorzeitigen Leistungsfällen, wie Zusagen an Witwen/r oder Invaliditätsrenten sollten in jedem Fall durch einen Versicherer ausfinanziert werden.
 
Die Leistungen der Pensionszusage sind als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit unter Anrechnung der üblichen Freibeträge zu versteuern (Arbeitnehmerpauschalbetrag, Vorsorgepauschale und Fünftelregelung bei Kapitalabfindung und gegebenenfalls der vom Renteneintrittstermin abhängige Versorgungsfreibetrag).
 
Für eine arbeitgeberfinanzierte Pensionszusage existiert ein Mindestalter von 23 Jahren.
 
Grundsätzlich bestehen unter dem Vorbehalt der Angemessenheit der Versorgung keine Beschränkungen auf eine bestimmte steuerlich geförderte Zuwendungs- oder Beitragshöhe der Pensionszusage.
 
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