Unterstützungskasse
Diese Seite druckenDiese als PDF

Unterstützungskasse (§4 d EStG)

Eine Unterstützungskassen sind ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtungen zum Zwecke der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter ihrer Trägerunternehmen (Arbeitgeber). Die Unterstützungskasse unterliegt nicht der Finanzaufsicht und ist unter bestimmten Voraussetzungen körperschaftssteuerbefreit. Die pauschal dotierte Unterstützungskasse ermöglicht freie Kapitalanlagen, beschränkt in der Anwartschaftsphase allerdings die steuerliche Absetzbarkeit der Zuwendungen des Trägerunternehmens. Durch die Rückdeckung mit einer Lebensversicherung sind die Zuwendungen sofort steuerlich abzugsfähig, sofern die Versicherung mit laufenden, mindestens gleichbleibenden Beiträgen abgeschlossen wird. Die Beiträge sind zum Zeitpunkt der Zuwendung beim Arbeitnehmer nicht zugeflossen und somit zu diesem Zeitpunkt steuerfrei. Gleiches gilt für die Finanzierung auf Basis einer Entgeltumwandlung. Beiträge zur Förderung gemäß § 10a EStG können nicht finanziert werden. Die Leistungen sind als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit unter Anrechnung der üblichen Freibeträge zu versteuern (Arbeitnehmerpauschalbetrag, Vorsorgepauschale und Fünftelregelung bei Kapitalabfindung und gegebenenfalls der vom Renteneintrittstermin abhängige Versorgungsfreibetrag).

Für eine arbeitgeberfinanzierte Unterstützungskassen existiert ein Mindestalter von 23 Jahren.

Grundsätzlich bestehen unter dem Vorbehalt der Angemessenheit der Versorgung und bestimmten körperschaftsteuerrechtlichen Vorschriften für die Unterstützungskasse keine Beschränkungen auf eine bestimmte steuerlich geförderte Zuwendungs- oder Beitragshöhe.

Dies ist ein Ausdruck aus www.afm-gruppe.de » 
Internet » Firmenkunden » Betriebl. Altersversorgung » Unterstützungskasse