Schichtensystem
Diese Seite druckenDiese als PDF
Seit Einführung des Alterseinkünftegesetzes basiert die neue Welt der Altersversorgung auf einem sich ergänzenden „Schichtenmodell“:

1. Schicht: Basisversorgung

Zur Basisversorgung zählen die gesetzliche Rentenversicherung, berufsständische Versorgungswerke, landwirtschaftliche Alterskassen und private kapitalgedeckte Leibrentenversicherungen, die eine entsprechende Fördervoraussetzung erfüllen (Basisrente). Die Basisversorgung bildet die beitragsorientiert steuerlich geförderte Grundlage der Altersvorsorge.

Damit die Beiträge zu den Verträgen steuerlich geltend gemacht werden können, muss sichergestellt sein, dass die Versorgung im Wesentlichen für die Altersvorsorge verwendet wird. So sind die durch Beitragszahlung erworbenen Ansprüche frühestens ab dem vollendeten 62. Lebensjahr für die Zahlung einer Altersrente zu verwenden und vor sonstigen Zugriffen geschützt. Dies führt auch dazu, dass die Anwartschaft dieses Altersvorsorgebausteins im Falle der Insolvenz oder der Langzeitarbeitslosigkeit erhalten bleibt. 

2. Schicht: Zusatzversorgung

Auch die Produkte der Zusatzversorgung werden steuerlich gefördert, besitzen jedoch im Vergleich zur Basisversorgung eine höhere Flexibilität in der Leistungsgestaltung. Zu den Versicherungsformen der Zusatzversorgung gehören die betriebliche Altersversorgung (zum Beispiel Pensionskasse und Direktversicherung) und die Riesterrente.

3. Schicht: Kapitalanlageprodukte

Sowohl private Kapital- und Rentenversicherungen, die sich aufgrund ihrer hohen Flexibilität auszeichnen, als auch sonstige Kapitalanlagen wie zum Beispiel Bank- und Investmentsparpläne und Immobilien, gehören zu den Kapitalanlageprodukten. Diese Produkte werden wesentlich während des Leistungsbezugs steuerlich gefördert und  bilden den flexibelsten  Bestandteil der Altersvorsorge.

Dies ist ein Ausdruck aus www.afm-gruppe.de » 
Internet » Privatkunden » Altersvorsorge » Schichtensystem