Es ist bekannt: Die gesetz­li­che Rente reicht nicht. Der demo­gra­phi­sche Wandel und die wirt­schaft­li­chen Auswir­kun­gen der welt­wei­ten Krisen belas­ten auch die Renten­kasse. Führende Wirt­schafts­in­sti­tute fordern eine Erhö­hung des Renten­ein­tritts­al­ters auf 70 Jahre. Das steht im Wider­spruch zur Lebens­pla­nung der Mehr­heit der Menschen in Deutsch­land: 68 % wollen möglichst nicht über das 60. Lebens­jahr hinaus arbeiten.

Finanz­pla­nung ist Lebens­pla­nung: Ohne private Vorsorge ist eine finan­zi­elle Unab­hän­gig­keit kaum reali­sier­bar. Bereits mit kleinen regel­mä­ßi­gen Spar­be­trä­gen lassen sich beträcht­li­che Vermö­gen aufbauen. Je früher man startet, desto schnel­ler kommt man ans Ziel. Aber welche Form des Sparens ist attrak­tiv, um für den Ruhe­stand vorzu­sor­gen, Vermö­gen aufzu­bauen und zu vermehren?

Obwohl sich die Zins­si­tua­tion stark verän­dert hat, kommt man mit der Anlage auf dem Konto oder mit einem Fest­geld nicht gegen die hohe Infla­tion an. Zwar gibt es wieder ein paar Prozent auf sichere Zins­an­la­gen, aber wer lang­fris­tig sparen möchte, kommt um ETFs oder aktive Akti­en­fonds nicht herum. Sie liefern den notwen­di­gen Renditebooster.

Es gibt zwei Möglich­kei­ten, in Fonds zu inves­tie­ren: mit einem Invest­ment­de­pot bei einer Bank oder als Spar­an­lage über eine fonds­ge­bun­dene Renten­ver­si­che­rung, die Fonds­po­lice. Erst­klas­sige Policen
bieten Sparern neben einer großen Auswahl an verschie­de­nen Invest­ment­fonds (darun­ter viele ETFs) auch Planungs­si­cher­heit durch Steu­er­vor­teile. Fonds­po­lice und Fonds­spar­plan mit Anlage z. B. in ETF-Invest­ment­fonds reali­sie­ren Rendi­ten von 6 % p. a. und mehr und eignen sich als mittel- bis lang­fris­tige Kapi­tal­an­lage, Alters­vor­sorge und auch als steu­er­op­ti­mierte Nachfolgeplanung.

 

Fonds­po­lice oder ETF-Spar­plan – oder beides?

Am besten kombi­nie­ren Sie beide Spar­for­men mitein­an­der. Für mittel­fris­tige Spar­ziele (Auto­kauf, Immo­bi­li­en­kauf in 10 Jahren …) ist ein Invest­ment­spar­plan defi­ni­tiv sinn­voll. Ab einem Anla­ge­ho­ri­zont von 12 Jahren und mehr sowie als Alters­vor­sorge spre­chen zahl­rei­che Argu­mente und bedeu­tende einkom­men­steu­er­li­che Vorteile für die Fonds­po­lice. Sie werden erstaunt sein, wie groß die Unter­schiede sein können.

Zusam­men­ge­fasst: Fonds­po­li­cen, also fonds­ge­bun­dene Renten­ver­si­che­run­gen, sind Finanz­pro­dukte zur lang­fris­ti­gen Vermö­gens­bil­dung und Alters­vor­sorge. Im Gegen­satz zu klas­si­schen ETF-Spar­plä­nen richtet man das Depot nicht bei einer Bank, sondern bei einer Versi­che­rung ein. Die Anleger entschei­den selbst, in welche Fonds oder Asset­klas­sen sie inves­tie­ren möchten.

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Unter­schied: Im konven­tio­nel­len Fonds­spa­ren wird der gesamte Betrag vor Auszah­lung im Renten­al­ter von 67 Jahren versteu­ert, während bei Fonds­po­li­cen nur die Hälfte der Kapi­tal­aus­zah­lung steu­er­lich berück­sich­tigt wird. Zudem sind während der Anspar­phase Erträge aus Fonds in fonds­ge­bun­de­nen Renten­ver­si­che­run­gen von Steuern befreit. Ein weite­rer Unter­schied besteht darin, dass bei monat­li­chen Renten­zah­lun­gen im Rahmen von Fonds­po­li­cen nur der soge­nannte Ertrags­an­teil steu­er­pflich­tig ist. Im Falle des Able­bens des Versi­che­rungs­neh­mers während der Anspar­phase entfal­len Steuern für die Hinterbliebenen.

Bei der Fonds­po­lice setzen wir auf maxi­male Flexi­bi­li­tät: Aus über 200 ange­bo­te­nen Fonds können Sie bis zu 20 Fonds in ein indi­vi­du­el­les Port­fo­lio aufneh­men. Insbe­son­dere die Auswahl an kosten­güns­ti­gen Fonds aus zahl­rei­chen ETFs, insti­tu­tio­nel­len Anla­ge­klas­sen oder von Anla­ge­ex­per­ten gema­nag­ten Stra­te­gie­port­fo­lios ist groß. Optio­nal kann auch auf Nach­hal­tig­keit ausge­rich­tet werden.

Die Ange­bote des Marktes sind viel­schich­tig und müssen sorg­fäl­tig auf Ihre indi­vi­du­elle Lebens­si­tua­tion und Risi­ko­nei­gung ausge­rich­tet werden.

Bei allen Fragen rund um Ihre Finan­zen und Ihre Alters­vor­sorge steht Ihnen Ihr persön­li­cher afm Berater zusam­men mit unseren Exper­ten aus der Abtei­lung Vermö­gens­ma­nage­ment jeder­zeit gerne zur Verfügung.